Maltherapie bei Angst und innerer Unruhe – wie Bilder helfen können
Angst hat oft ein Bild: die Situation, in der sie zum ersten Mal auftrat, der Ort, an dem sie am stärksten ist – oder ein diffuses inneres Gefühl, für das Worte fehlen. Genau hier setzt die Lösungsorientierte Maltherapie LOM® an.
Warum Reden allein manchmal nicht reicht
Viele Menschen mit Ängsten oder innerer Unruhe haben ihr Thema schon oft besprochen – und trotzdem bleibt das Gefühl. Ein Grund: Belastende Erfahrungen sind häufig als innere Bilder gespeichert, die sich über das Denken allein schwer erreichen lassen. Neurobiologische Erkenntnisse aus der Angstforschung legen nahe, dass ein strukturierter, langsamer Malprozess dabei unterstützen kann, belastete innere Bilder durch unbelastete zu „überschreiben“.
Wie in der LOM® mit Angst gearbeitet wird
- Konkrete Situationsängste: Nach einem strukturierten Ablauf wird jeder Schritt, in ein Bild gebracht.
- Diffuse Angst und innere Unruhe: Gefühle bekommen über neutrale einfache Metaphern ein Bild. Das Malen erlaubt einen Zugang auf der nonverbalen Ebene.
- Ressourcen: Gezielt werden ihre Ressourcen herausgearbeitet und gestärkt.
Ihre Bilder werden dabei zu keinem Zeitpunkt gedeutet oder bewertet. Sie müssen nicht malen können – der Prozess ist bewusst einfach gehalten.
Was Sie erwartet
Eine Maleinheit dauert 60 Minuten, alle Materialien sind vorhanden. Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen und ob die Methode für Sie passt. Der subjektive Grad der Belastung wird zu Beginn dokumentiert, sodass Veränderungen im Verlauf nachvollziehbar bleiben.
Der nächste Schritt
Wenn Angst oder innere Unruhe Ihren Alltag belasten, kann ein unverbindliches Erstgespräch in Marburg Klarheit bringen. Hier Kontakt aufnehmen – oder lesen Sie mehr über mögliche Anliegen.